BR: Staatsregierung will dichter bauen – außer in Großstädten

Liebe Nachbarn,

so langsam die Mühlen der Bürokratie auch mahlen, umso schneller drehen sie sich dann im Wahlkampf. Man möchte sich an bekannte Sprichworte (Saulus …. Paulus …. und so) erinnern und andere treffende Bezeichnungen für das Geschehen finden, letztlich aber bleiben auch Fakten hängen: Nachverdichtung ist auch in der Politik angekommen. Der der Bayerischen Landeshauptstadt zumindest. In den Fraktionen und so.

Ich möchte also unserem Nachbarn Norbert für’s Weiterleiten danken und darf Ihnen diesen Bericht des Bayerischen Rundfunks zur Lektüre empfehlen:

Um nicht zu viel zu verraten, hier nur ein paar kleine Zitate, die es in sich haben:

Ausgerechnet Wohngebiete in Großstädten über 250.000 Einwohner dürfen auch künftig nicht dichter bebaut werden, wenn die Stadt nicht eigens eine Satzung erlässt. Das betrifft Augsburg, Nürnberg und vor allem München.

Bauminister Hans Reichart (CSU) argumentiert: „Wir brauchen auch in den Großstädten einen guten Ausgleich zwischen Nachverdichtung auf der einen Seite und noch etwas Grün zum Leben auf der anderen Seite.“ Reichart nennt als Beispiel die Gartenstädte in München.

In München brauche es zwar Nachverdichtung in Gebieten mit Blockrandbebauung. „Wir dürfen gleichzeitig aber nicht Hand anlegen an unsere Gartenstädte“, so Frank.

Was meinen Sie? Echter Sinneswandel? Hat ein Lernprozeß stattgefunden? Oder war es vielleicht nur was ganz anderes?

Ein Kommentar vorhanden
  1. E.B. sagt:

    Das ist wirklich reiner Wahlkampf. Die zitierte Abstandsflächenregelung soll nur in Gebieten gelten, für die es keinen Bebauungsplan gibt. Genau das ist in Fürstenried West aber der Fall. In Kürze will der Stadtrat bekanntlich über den entsprechenden Entwurf Beschluss fassen.

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